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  Gedenkakt zur Befreiung des KZ Flossenbürg  
     
   
     
 

FLOSSENBÜRG/SCHWABACH(mk) – Mit einem bewegenden Gedenkakt wurde der 65.Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg am 23. April 1945 begangen. Über 1000 Gäste - Überlebende und ihre Angehörigen, internationale Jugendgruppen, Diplomatische Corps und Politiker wie Landtagspräsidentin Barbara Stamm - durfte der Direktor der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten, Schwabachs MdL Karl Freller, auf der Gedenkfeier begrüßen. Zahlreiche ehemalige Gefangene des KZ Flossenbürg waren trotz der oftmals beschwerlichen und langen Anreise und der schmerzlichen Erinnerungen zum Gedenkakt nach Flossenbürg gekommen. Sehr zur Freude des Stiftungsdirektors Karl Freller: „Dass Sie unserer Einladung so überaus zahlreich gefolgt sind, zeigt, dass sie hinter der heutigen Veranstaltung und hinter der Arbeit der KZ-Gedenkstätten stehen.“ In seinen Worten beschrieb Freller das Vermächtnis der Gedenkstätten als Zeugnis gegen Verleugnung, Verharmlosung und Vergessen. Und einem klaren Ziel: Das sich nie mehr wiederholen darf, was damals geschehen ist. Dass auch jüngere Generationen an der Gedenkfeier teilgenommen hatten, war für Freller besonders wichtig: „Ihr werdet eines Tages die Einzigen sein, die Überlebende noch persönlich erlebt habt. Erinnert Euch der Worte der letzten Zeugen und gebt sie ein Leben lang weiter“, wandte sich Freller bittend an die anwesenden Jugendlichen stellvertretend. Im Anschluss an die Gedenkreden, u. a. von der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch sowie des KZ-Überlebenden Jack Terry, wurden für die über 30 000 Menschen, die im KZ Flossenbürg ums Leben kamen, Rosenkränze niedergelegt.

 
     
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