Am 26. April 2026 fand in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg das Gedenken zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers statt – ein eindrücklicher Tag des Erinnerns, der Mahnung und der Verantwortung.

In seiner Rede setzte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann klare und unmissverständliche Warnungen vor aktuellen rechtsextremen Entwicklungen. Er machte deutlich, wie wichtig es ist, demokratische Werte zu schützen und jeder Form von Extremismus entschieden entgegenzutreten.

Besonders bewegend war auch der Beitrag vieler Jugendlicher, die Fahnen jener Länder trugen, aus denen die Opfer des Konzentrationslagers stammten. Dieses sichtbare Zeichen internationaler Verbundenheit verlieh dem Gedenken eine besondere emotionale Tiefe und machte die gemeinsame Verantwortung über Grenzen hinweg deutlich.

Im Anschluss führte der gemeinsame Weg der Teilnehmenden ins „Tal des Todes“ – einen Ort, der wie kaum ein anderer für das unermessliche Leid und die Grausamkeit der NS-Herrschaft steht. Dort wurde der Opfer in stiller Würde gedacht, insbesondere auch der ukrainischen Häftlinge, deren Schicksal stellvertretend für viele Nationen steht.

Ein besonderer Dank gilt der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Silke Launert, die mit einer sehr eindrucksvollen und bewegenden Rede das Gedenken bereichert hat. Ihr Beitrag setzte ein starkes Zeichen für Erinnerungskultur und Verantwortung.

Abschließend durfte ich selbst in meiner Rede betonen:
„Zum ERINNERN gehört VERHINDERN! Passen wir auf, dass sich braunes Denken in Deutschland nicht wieder breit macht und unser Land erneut in eine Katastrophe schlittert!“

Dieses Gedenken war ein eindringlicher Appell, die Vergangenheit nicht zu vergessen und zugleich wachsam in der Gegenwart zu bleiben.

Foto: Karl Straub, MdL – Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung

 

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