Im Rahmen der „Tage der deutschen Kulturvielfalt“ wurde heute in Nürnberg ein eindrucksvolles Zeichen für Gemeinschaft, Tradition und kulturelle Verbundenheit gesetzt. Den Auftakt bildete ein feierlicher ökumenischer Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche im Stadtteil Langwasser, der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen zusammenführte.
Im Anschluss zog ein festlicher Umzug zum Haus der Heimat, wo ein lebendiger und herzlicher Nachmittag begann. Tanz, Musik und gemeinsames Singen erfüllten die Atmosphäre mit Freude und machten die kulturelle Vielfalt auf besondere Weise erlebbar. Ein Highlight waren die zahlreichen traditionellen Trachten, die mit viel Stolz getragen wurden und eindrucksvoll die Geschichte und Identität ihrer Trägerinnen und Träger widerspiegelten.
Besonders bemerkenswert war die kunstvolle Weste von Annette Folkendt, Vorsitzende der Siebenbürger Sachsen in Nürnberg: ein 100 Jahre altes Stück aus Schaffell, das Tradition und Handwerkskunst vereint. Ebenso faszinierend waren die goldbestickten Hauben einer über 90-jährigen Mutter und ihrer Tochter – ein berührendes Symbol für gelebte Tradition über Generationen hinweg.
In meiner Rede wurde die Bedeutung dieser kulturellen Vielfalt treffend auf den Punkt gebracht:
„Die deutschen Aussiedler und Vertriebenen haben mit ihrer mitgebrachten Kultur uns alle sehr bereichert!“
Dieser Tag hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll kulturelles Erbe ist – und wie lebendig es bleibt, wenn es gemeinsam gefeiert wird.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an