Spitzennominierung von Freller u. Forster für 2023

Manches, das unspektakulär wirkt, kann durchaus spektakulär sein – wie die gestrige Nominierung von Landtagsvizepräsident Karl Freller. Mit einem absolut überzeugenden Ergebnis von 98,8 %wählten ihn die CSU-Delegierten des Stimmkreises Nürnberg-Süd/Schwabach für die Landtagswahl 2023 erneut zum Kandidaten – zum 10. Mal! Ebenfalls eindrucksvoll war bei der gestrigen Versammlung auch das 96,3 % – Ergebnis für Peter Daniel Forster. Der amtierende CSU-Fraktionsvorsitzende im Mittelfränkischen Bezirkstag wird damit zum vierten Mal als Bezirksrat zur Wahl stehen.

Den Wahlgängen gingen Worte des CSU-Bezirksvorsitzenden MdB Michael Frieser voraus, der die aktuelle politische Lage ansprach und den beiden für ihre kontinuierliche und verlässliche Arbeit in und für Nürnberg und Schwabach dankte

Frellers Spitzenergebnis kommt nicht von ungefähr! Bei der letzten Landtagswahl 2018 verlor seine Partei bayernweit 10,5 Prozent, was damit der Durchschnittsverlust in den 91 bayerischen Stimmkreisen war. Freller hatte die geringsten Verluste aller 91 CSU-Direktkandidaten und blieb mit minus 2,9% als Einziger unter 3 % Verlust. Mit seinem Kino-Werbespot, der auf Bundesebene mit dem Deutschen Politik-Award als bester politischer Kurzwerbefilm ausgezeichnet wurde, sicherte er sich 61jährig viele Jungwählerstimmen.

Freller hatte bereits 1982 bei seiner ersten Wahl in den Bayerischen Landtag für eine Sensation gesorgt, als er als vermeintlich aussichtsloser Letzter auf der mittelfränkischen CSU mit dem Slogan „Ganz unten“ antrat und so viel Plätze gut machte, dass er auf Anhieb mit 26 Lebensjahren als Jüngster in den Landtag gewählt wurde. Unter Ministerpräsident Stoiber war er 9 Jahre Staatssekretär im Kultusministerium. Sein politisches Comeback kam vor vier Jahren mit der Wahl zum 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtages. Souverän hat er seither als unmittelbarer Vertreter des höchsten Amtes der Legislative in Bayern weit über hundert Landtagssitzungen geleitet – ohne dabei die Anliegen der Menschen seines Stimmkreises aus dem Auge zu verlieren.

Im Ehrenamt ist Freller seit 2008 Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und damit für die beiden KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg verantwortlich. Auch als bekannt wurde, dass sein Name auf der Liste der NSU stand, ließ er sich nicht von dieser Aufgabe abschrecken. Seine Idee, das diesjährige gemeinsame Gedenken von Landtag und Stiftung zum 27. Januar in Flossenbürg den homosexuellen Opfern des Naziterrors zu widmen, führte in der Folge zu seiner gegenwärtigen Schirmherrschaft für zehn Christopher-Street-Days in bayerischen Städten und der Unterstützung aktueller queerer Anliegen.

Peter Daniel Forster mit großer Verantwortung im Mfr. Bezirkstag

Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Mittelfränkischen Bezirkstag, Peter Daniel Forster, ist hoch motiviert und dankbar, dass er zum vierten Mal von der CSU im Stimmkreis Nürnberg-Süd und Schwabach ins Rennen geschickt wird. Er möchte seine erfolgreiche Arbeit im Bezirkstag in Ansbach fortsetzen. Als Beauftragter für Jugend und Sport des Bezirks Mittelfranken setzte er sich bislang für die Belange der Jugendverbände und der mittelfränkischen Sportfachverbände sowie für das Schützenwesen ein. Besonders erfreut zeigt sich Forster, dass es gelungen ist, die Forderungen des Kinder- und Jugendprogramms an die Bezirkspolitik, umzusetzen. Aktuell arbeitet er an der Fortschreibung dieses Programms mit. Von vielen auf Bezirksebene umgesetzten Punkten profitieren dann auch die Kreis- und Stadtjugendringe.

Eine weitere Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen möchte Forster vorantreiben. Daher setzt er sich auch für eine wohnortnahe psychiatrische Krankenversorgung ein. Auf seine Initiative hin konnte eine spezialisierte Beratungsstelle für Abhängige von Drogen und deren Angehörigen geschaffen werden. Zum einen müssen die Abhängigen wieder eine Tagesstruktur erhalten aber auch die Angehörigen ein Angebot erhalten, um mit der Co-Abhängigkeit umgehen zu können. Gerade in Zeiten des Kriegs in der Ukraine zeigt es sich, wie wichtig die Partnerschaften des Bezirks mit einer französischen und einer polnischen Region sind. Diese gilt es laut Forster weiter zu pflegen, zu intensivieren und zu ergänzen.

In der kommenden Amtszeit möchte Forster, das gemeinsam mit der Stadt Nürnberg angestoßene inklusive Schulbauprojekt zum Abschluss bringen. Auf einem Campus sollen so künftig Grundschüler eines Stadtteils sowie Kinder und Jugendliche aus der Region mit Hörschädigungen beschult werden. Das Leuchtturmprojekt hat Forster von der ersten Minute an begeistert. Deshalb hat er es auch immer wieder gegen Widerstände vorangebracht.

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