Heute ist der „Tag des Lokaljournalismus“ – ein Anlass, der mehr Aufmerksamkeit verdient, als er oft bekommt. Denn gerade in einer Zeit, in der uns täglich eine Flut an globalen Nachrichten erreicht, gewinnen die Informationen aus unserem unmittelbaren Umfeld zunehmend an Bedeutung. Lokaljournalismus schafft Orientierung, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und macht Entwicklungen sichtbar, die direkt vor unserer Haustür stattfinden.

Mein eigener beruflicher Weg hat genau hier begonnen: mit zwei Jahren als Redaktionsvolontär und weiteren zwei Jahren als Redakteur beim Schwabacher Tagblatt. Diese Zeit war prägend – nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Ich habe gelernt, genau hinzuschauen, zuzuhören und Themen verständlich und verantwortungsvoll aufzubereiten. Fähigkeiten, die mir bis heute, insbesondere in der politischen Arbeit, zugutekommen.

Der Lokaljournalismus lebt von Nähe, Vertrauen und Engagement. Er ist oft die erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, wenn es um wichtige Informationen geht – sei es aus der Kommunalpolitik, dem Vereinsleben oder der Nachbarschaft. Gerade deshalb ist es entscheidend, seine Bedeutung anzuerkennen und zu stärken.

Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf diese Zeit zurück. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir mein damaliger Chef Arno Guder sowie mein Kollege Klaus Schwarz, die mich auf diesem Weg begleitet und geprägt haben.

Der heutige Tag ist eine gute Gelegenheit, innezuhalten und sich bewusst zu machen, welchen Wert verlässliche lokale Berichterstattung für unsere Gesellschaft hat.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Karl Freller (@karlfreller)